Was ist eine Competition — und warum ist sie kein Glücksspiel?
Bei einer Competition gewinnt nicht zufällig, wer das Losglück auf seiner Seite hat. Stattdessen zählt Wissen: Wer alle Fragen korrekt beantwortet, qualifiziert sich für den Gewinn. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet der Tiebreaker — die Zeit, die zwischen dem Start der Competition und der letzten richtigen Antwort verstrichen ist.
Entscheidend: Die Zeit wird ab dem individuellen Teilnahmezeitpunkt gemessen, nicht ab einem globalen Startpunkt. Wer um 14 Uhr teilnimmt und 45 Sekunden braucht, hat dieselbe faire Ausgangssituation wie jemand, der um 9 Uhr teilnimmt und 45 Sekunden braucht.
Schritt 1: Das richtige Thema wählen
Die besten Competitions bauen auf dem Wissen auf, das deine Community bereits hat — oder das sie gerne erwerben will. Faustregel:
- Zu leicht: Zu viele Teilnehmer lösen alles korrekt, der Tiebreaker entscheidet alles
- Zu schwer: Frustration, wenige Teilnehmer, schlechte Stimmung
- Optimal: 30–50 % der Teilnehmer beantworten alle Fragen richtig
Gute Themenbereiche:
- Wissen rund um dein Fachgebiet oder deine Nische
- Allgemeinwissen mit klarer, eindeutiger Antwort
- Produktkenntnisse (z.B. bei Marken-Kooperationen)
Vermeide Fragen, die Meinungen oder Schätzungen erfordern — Competitions brauchen eindeutige richtige Antworten.
Schritt 2: Fragen formulieren, die fair sind
Jede Frage sollte:
- Eindeutig beantwortbar sein (keine Interpretationsspielräume)
- Ohne Tricks auskommen — kein irreführendes Wording
- Quellen-unabhängig sein (kein Wissen aus einem bestimmten Tool oder einer Bezahlquelle nötig)
Beispiele für gute Fragen:
- „In welchem Jahr wurde die FIFA gegründet?" (Antwort: 1904)
- „Wie viele Saiten hat eine Standardgitarre?" (Antwort: 6)
Beispiele für problematische Fragen:
- „Welches ist das beste Smartphone 2026?" (subjektiv)
- „Wie viele Nutzer hat Winbase?" (interne Zahl, nicht öffentlich)
Schritt 3: Anzahl der Fragen und Zeitlimit
3–7 Fragen haben sich als ideale Länge bewährt:
| Fragen | Wirkung |
|---|---|
| 1–2 | Zu kurz, Tiebreaker dominiert komplett |
| 3–5 | Ideal für schnelle, mobile Teilnahme |
| 6–10 | Gut für tiefes Fachthema, längere Beschäftigung |
| >10 | Abbruchrate steigt deutlich |
Ein optionales Zeitlimit pro Frage erhöht den Reiz und verhindert, dass Teilnehmer während der Beantwortung recherchieren. Empfehlung: 30–60 Sekunden pro Frage.
Schritt 4: Die Laufzeit klug wählen
Anders als bei Raffles profitieren Competitions von kürzerer Laufzeit:
- 1–3 Tage: Erzeugt Dringlichkeit, hohe Aktivität in kurzer Zeit
- 5–7 Tage: Gut für größere Zielgruppen, mehr organische Reichweite
- Mehr als 14 Tage: Nur sinnvoll bei sehr großen Communities
Starte die Competition zu einem Zeitpunkt hoher Aktivität — abends zwischen 18 und 21 Uhr oder am Wochenendvormittag.
Schritt 5: Den Gewinn passend zum Thema wählen
Die beste Competition ist eine, bei der der Gewinn zum Thema passt:
- Tech-Quiz → Gadget oder Software-Abo
- Musikwissen → Konzerttickets oder Merchandise
- Kochfragen → Küchenutensilien oder Kochkurs
Diese Konsistenz macht die Competition authentisch und erhöht die Teilnahmebereitschaft.
Schritt 6: Competition ankündigen und begleiten
Im Gegensatz zur Raffle empfiehlt es sich, vor dem Start Teaserfragen zu veröffentlichen:
- „Frage: Was war der erste Spielfilm, der einen Oscar gewann?" (Antwort kommt in der Competition)
- Erzeugt Neugier und motiviert zur Teilnahme
Während der Laufzeit: Keine Antworten verraten, aber Hinweise auf den Gewinn geben und Erinnerungen posten.
Nach der Competition: Transparenz schaffen
Winbase veröffentlicht nach Ende automatisch:
- Den Gewinner (inkl. Tiebreaker-Ergebnis)
- Die korrekten Antworten auf alle Fragen
- Den Seed der Auswertung (bei Gleichstand)
Teile das Ergebnis aktiv in deinen Kanälen — das baut Vertrauen auf und motiviert Nicht-Gewinner zur nächsten Teilnahme.
Competitions sind auf Winbase kostenlos zu erstellen — als Creator zahlst du keine zusätzliche Gebühr pro Wettbewerb. Jetzt Creator werden und deine erste Competition starten.